DSL und Internet werden in einem Atemzug genannt, wenn es um Breitband Internet geht. Das Vorhandensein einer solchen Breitbandverbindung ist heute schon ausschlaggebender Grund, ob sich eine Firma in einem Ort nierder lässt, oder nicht. Aber auch schon bei der Wohnungssuche ist das oft ein entscheidendes Kriterium. Ab DSL 2000 kann man die meisten Features nutzen, da dort die Uploadrate ca. 234 k beträgt. Somit lässt sich auch getrost Internet Telefonie,
VoIP, nutzen. VoIP braucht ca 100k Bandbreite pro Gespräch. Bei einer 1000er Leitung beträgt der Upload nur 128k, das ist hart an der Grenze und Aussetzer sind dann nicht selten. Provider wie 1&1 haben da eine breite Angebotspalette, welche bei 4DSL sogar eine Handyflatrate, eine Telefonflatrate, eine Movieflatrate und natürlich eine DSLflatrate beinhaltet.
In Gegenden, in denen kein DSL verfügbar ist, gibt es noch die Angebote von diversen Stromanbietern, welche Internet über das Stromkabel anbieten, oder WIMAX, eine drahtlose Verbindungstechnik. Die Firma MVox in Garching/Alz deckt da ein relativ grosses Gebiet ab
Falls man so ungünstig wohnt, dass keine dieser Möglichkeiten verfügbar ist, dann bleibt nur noch Internet über Satellit, wenn man eine Breitbandleitung möchte. Dabei gibt es 2 verschiedene Techniken. Einmal die Einkanalige, be der man einen Rückkanal per ISDN braucht. Dabei werden die Daten per ISDN bei der Bodenstation angefordert und dann per Satellit geschickt. Bei der Zweikanaltechnik geht allses über die Parabolantenne, die Anfragen genauso, wie der Datentransport selbst. Die Firma Filiago (siehe Banner unten) hat das Angebot von astra2connect im Portfolio, eine empfehlenswerte Alternative, falls kein DSL zur Verfügung steht.
Bei der Satellitenvariante ist natürlich zu berücksichtigen, dass der Sat weit weg ist und die Signale jedesmal den Weg nach oben bzw. unten zurück legen müssen und die Latenzzeit dementsprechend länger ist, als bei DSL. Für Onlinegamer ist das also nicht unbedingt erste Wahl bei DSL Internet.